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| Reise Nr. | Törn | Reisedauer von - bis |
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| 0207 | Eckernförde - Saßnitz Frühjahrstörn f. Saisoneinsteiger |
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| 0208 |
oder Swinemünde? Werftfahrt |
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Zum einen eine günstige Gelegenheit für alle die zur Werftzeit am Anfang mit dabei sein möchten. Die Reise geht von Eckernförde nach Saßnitz und dann weiter in die Werft. Wer aber zur Werftzei nicht mit dabei sein möchte kann ab Saßnitz gut abreisen.
Gerhard Klammer ist unser Kapitän und ich (Manfred) darf als Steuermann mit dabei sein. Ich freue mich auf diese Reise, denn meine Karin ist auch wieder dabei. Immer wenn sie mitkommt, kenne ich schon jemanden der in der Kombüse wirkt. Für alle daheim gebliebenen wird es einen Wermutstropfen geben. "Roald Aktuell" wird es aktuell nicht geben (Gerd und Manfred sind an Bord). So, wie man dem Schuster nachsagt, er hätte die schlechtesten Schuhe, kann es ausgerechnet auf dieser Reise auch keine aktuellen Berichte geben (wird aber nachgeholt). | ||
Katja Mruk (rechts)Carola Ossenkopp (links) Sie sind die Verfasser und haben auch die Bilder gemacht. Roald aktuell sagt "Dankeschön" für einen gelungenen Bericht. Manfred und Gerd | ||
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Montag 22.04.2002 1. Tag Unser erster Tag an Bord - zwischen Royal und Untermars
Wer hätte schon gedacht, dass Royal auf Segelschiffen weder etwas mit dem Königshaus zu tun hat, noch dass es sich bei Vor-Untermars keineswegs um einen halbfertigen Schokoriegel handelt. In den ersten Stunden auf der Roald Amundsen wurden wir neben Schiffsbesichtigung, Kammer und Koje aussuchen sowie Mannschaft kennen lernen, in die Geheimnisse der Seefahrt eingewiesen.Die Mannschaft wurde in zwei Wachen eingeteilt, die eine sah jeden Morgen den Sonnenaufgang und die andere jeden Abend den Sonnenuntergang. Auch die Sicherheit durfte nicht fehlen. Wir lernten, dass Ausweise auf der Roald gegen Klettergurte getauscht werden, Schwimmwesten im Ernstfall doch besser als Schwimmreifen sind und wie man sich in beides möglichst schnell reinzwängt. Noch nicht ausgelaufen, hatten wir heute Abend unseren ersten Landgang zu „Frau Klara“. Morgen geht’s in die Fluten, wir freuen uns. | ||
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Dienstag 23.04.2002 2. Tag Wir stechen in See und “drehen am Rad“
Es war endlich soweit. Heute gegen 13:30 ging das Abenteuer richtig los: wir stachen in See! Nach der Riggeinweisung und -begehung am Vormittag durften wir uns am Nachmittag als Rudergänger beweisen. Für den Steuermann mögen unsere ersten Ruderversuche wohl eher einem Slalomlauf geglichen haben. Aber trotz der Anfangsschwierigkeiten meisterten wir unseren Weg durch die Tonnen, denn nach einiger Zeit hatten wir den Dreh raus. | ||
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Mittwoch 24.04.2002 3. Tag Im Nebel versunken (I)
Wir segelten die ganze Nacht durch. In der Nachtwache hieß es Ausschau nach Fähren halten, die uns bei Puttgarden kreuzten. Für die Freiwache, welche in den Kojen lag, hörte sich die nächtliche Fahrt über die Ostsee eher so an, als würde auf der anderen Seite der Schiffswand jemand in der Badewanne plantschen. Gegen Morgen kam bei Windstärke 2-3 Nebel auf und der Ausguck hatte alle Hände voll zu tun. Die Einfahrt in den Hafen von Warnemünde war schwierig und alle waren froh als es endlich hieß: Auf zum Landgang. Prompt besserte sich das Wetter und wir hatten Sonnenschein am Abend! | ||
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Donnerstag 25.04.2002 4. Tag Im Nebel versunken (II) - Immer noch in Warnemünde
Auslaufversuche am Vormittag scheiterten an den dichten Nebelwänden in Warnemünde. Die schon ausgepackten Segel wurden wieder eingepackt. Also blieb uns nichts anderes übrig als noch einen Tag länger in dem schönen Fischerdörfchen zu bleiben. Die Crew nutzte die Chance den Trainees die wichtigsten Knoten eines Seebären zu zeigen und ihnen eine Unterweisung in Feuerschutz und Brandbekämpfung zu geben. Dann hieß es für alle: Deck schrubben. Wieder war Landgang angesagt und die Sonne strahlte. Sie meinte es wohl gut mit den Landgängern. | ||
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Freitag 26.04.2002 5. Tag Letzter Abend mit Captainsdinner
Wir hingen zwar immer noch im Nebel fest, haben es aber geschafft aus dem Hafen von Warnemünde sicher herauszukommen - leider nur mit Motor. Segeln war trotz Wind aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Schade .... Im Tromper Wiek, einer schönen Bucht vor Rügen, gingen wir vor Anker. Die Küstenwache lauerte schon. Da es bei uns aber nichts zu holen gab, konnten wir ruhigen Gewissens zum Captainsdinner übergehen. Karin und die “Küchensklaven“ hatten ein leckeres Buffet gezaubert.
An dieser Stelle gibt’s noch ein riesiges Dankeschön an Karin, die uns mit ihren Kochkünsten verwöhnte.
Die Nacht verlief ruhig und am nächsten Morgen ging es weiter nach Saßnitz.Bis zum nächsten Törn, Carola & Katja | ||
Die Crew
Es war ein schöner Törn mit einer wirklich angenehmen Crew. Der Umgang miteinander war vorbildlich. Da bleibt nur ein Wunsch im Raum: Mögen weitere Törns ähnlich harmonisch verlaufen. Manfred und Gerd | ||
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29.04.2002 | Roald Amundsen verlegt den Liegeplatz von Saßnitz nach Swinemünde Reede. Fock, Groß und Besan sind schon gut eingepackt. Vom Rettungskreuzer kommt die Frage, ob wir so schweres Wetter erwarten, dass das Einpacken erforderlich ist. 30.04.2002 | Mit Lotse geht es von der Reede vor Swinemünde zur Werft. Noch am Vormittag wird mit vorbereitenden Arbeiten begonnen. | ||
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